🏁💔 EINE ÄRA GEHT ZU ENDE – 20 JAHRE CAPRI-LEIDENSCHAFT IN SPEYER 💔🏁
🚗 CAPRI POST MEETING – SPEYER 🚗
Vom 21. bis 23. August 2026 findet in Speyer am Technik Museum ein ganz besonderes Wochenende statt.
Aber dieses Mal ist es nicht einfach nur ein weiteres Capri Post Meeting.
💔 ES IST EIN ABSCHIED.
🏁 EINE ÄRA GEHT ZU ENDE.
Über viele Jahre war das Capri Post Meeting in Speyer beim Technik Museum ein fester und ganz besonderer Treffpunkt der internationalen Ford-Capri-Szene.
Capri-Freunde aus vielen verschiedenen Ländern kamen nach Speyer, um gemeinsam ihre Leidenschaft für dieses außergewöhnliche Auto zu feiern.
In den großen Jahren konnte man dort sogar rund 800 Ford Capri bestaunen. 🚗🚗🚗
Was für ein Anblick!
MK1, MK2 und MK3 – in allen möglichen Farben und Ausführungen.
Original erhaltene Capri, liebevoll restaurierte Fahrzeuge, wunderschöne Sondermodelle und natürlich auch viele individuell umgebaute und getunte Capri.
Vor der beeindruckenden Kulisse des Technik Museums Speyer wurde das Capri Post Meeting zu einem festen Bestandteil der Capri-Geschichte.
Doch wenn wir heute zurückblicken, waren es nicht nur die vielen Autos, die dieses Treffen so einzigartig gemacht haben.
Es waren die Menschen.
Die Freundschaften.
Die gemeinsamen Erlebnisse.
Und die Erinnerungen, die bleiben. ❤️
🇱🇺 Mittendrin waren über all die Jahre auch die Capri Frënn Lëtzebuerg.
Seit 20 Jahren sind wir Teil dieser besonderen Capri-Familie und seit 20 Jahren beim Capri Post Meeting in Speyer dabei.
20 Jahre lang haben wir gemeinsam mit Freunden aus verschiedenen Ländern schöne Stunden erlebt, Benzingespräche geführt, gelacht, gefeiert und natürlich unsere Capri bewundert.
❤️ 20 JAHRE CAPRI FRËNN LËTZEBUERG
❤️ 20 JAHRE FREUNDSCHAFT
❤️ 20 JAHRE CAPRI POST MEETING
❤️ 20 JAHRE GEMEINSAME ERINNERUNGEN
Und genau deshalb wird das Capri Post Meeting 2026 in Speyer für uns ein ganz besonderes Treffen.
Denn danach wird es dieses Treffen nicht mehr geben.
💔 EIN LETZTES MAL SPEYER.
💔 EIN LETZTES MAL CAPRI POST MEETING.
💔 EIN LETZTES MAL DIESE GANZ BESONDERE ATMOSPHÄRE.
🙏 EIN GANZ BESONDERER DANK AN ANDREA & GERALD MANDL
Liebe Andrea, lieber Gerald,
zum Ende dieser langen und wunderschönen Capri-Zeit möchten wir euch von ganzem Herzen DANKE sagen. ❤️
Danke für 20 Jahre Capri-Geschichte.
Danke für eure Zeit, eure Arbeit und euren Einsatz.
Danke für die Organisation und die vielen Stunden, die ihr investiert habt.
Danke für eure Gastfreundschaft und vor allem für eure Leidenschaft für den Ford Capri.
Ihr habt über viele Jahre dafür gesorgt, dass sich die große Capri-Familie in Speyer treffen konnte.
Aus Capri-Freunden wurden Freundschaften, aus Treffen wurden Erinnerungen und aus einer gemeinsamen Leidenschaft wurde eine ganz besondere Gemeinschaft.
❤️ DAFÜR SAGEN WIR: DANKE, ANDREA & GERALD! ❤️
Wenn wir an die vergangenen Jahre zurückdenken, sehen wir nicht nur hunderte wunderschöne Capri vor dem Technik Museum.
Wir sehen Gesichter.
Wir sehen Freunde.
Wir hören die Gespräche.
Wir erinnern uns an gemeinsame Ausfahrten, an Lachen, an lange Abende und an die vielen schönen Momente, die wir gemeinsam erleben durften.
Und genau diese Erinnerungen kann uns niemand nehmen.
❤️ ABER DIE CAPRI-LEIDENSCHAFT BLEIBT.
Wir von den Capri Frënn Lëtzebuerg werden dieses letzte Wochenende ganz besonders genießen und mit vielen schönen Erinnerungen nach Hause fahren.
Danke an alle, die über die Jahre Teil dieser unglaublichen Geschichte waren.
Und ganz besonders:
❤️ DANKE ANDREA & GERALD! ❤️
🚗 ABER EINMAL CAPRI – IMMER CAPRI! ❤️
Capri Frënn Lëtzebuerg 🇱🇺
Als der Capri Europa verließ
Köln, November 1984.
Der Herbst hatte die Stadt fest im Griff. Kalter Wind zog durch die Straßen, und über dem Ford-Werk lag der typische Geruch von Öl, Metall und Arbeit.
In den Hallen lief die Produktion weiter.
Doch an diesem Tag war etwas anders.
Auf der Linie stand ein Auto, das über viele Jahre die Straßen Europas geprägt hatte:
der Ford Capri Mk3.
Mit seiner langen Motorhaube, dem flachen Dach und dem kurzen Heck sah er noch immer aus wie das, was er immer gewesen war – ein Sportwagen für Menschen, die sich einen Sportwagen eigentlich nicht leisten konnten.
Für viele war der Capri das erste besondere Auto ihres Lebens.
Man sparte dafür.
Man pflegte ihn am Wochenende.
Man stand abends vor der Garage und wischte noch einmal über die Motorhaube, obwohl sie längst sauber war.
Und wenn der V6 gestartet wurde, wusste man sofort:
Das ist ein Capri.
Doch nun ging diese Zeit langsam zu Ende.
Im November 1984 wurde in Köln die Produktion vom Capri eingestellt.
Die letzten europäischen Capri liefen über die Produktionslinie.
Ein Wagen nach dem anderen.
Noch einmal wurden Türen montiert, Sitze eingebaut, Motoren gestartet und Räder befestigt.
Für die Arbeiter war es Arbeit.
Aber für einige von ihnen musste es sich wie ein Abschied anfühlen.
Denn sie hatten den Capri über Jahre gebaut.
Sie hatten gesehen, wie aus Blechteilen ein Auto entstand.
Sie hatten erlebt, wie der Capri vom einfachen Sportcoupé zur Legende wurde.
Und nun wusste man:
Dieser Capri würde nicht mehr für Deutschland gebaut werden.
Nicht mehr für Frankreich.
Nicht mehr für die vielen anderen europäischen Länder, in denen er so viele Fans gefunden hatte.
Die Linkslenker-Produktion war vorbei.
Doch der Capri war noch nicht ganz tot.
In Großbritannien ging seine Geschichte weiter.
Dort wurde er weiterhin als Rechtslenker gebaut.
Noch zwei Jahre sollte der Name Capri auf den Produktionslisten stehen.
Und irgendwann würde auch diese Geschichte enden.
Aber das konnte im November 1984 noch niemand wissen.
Vielleicht rollte an diesem Tag einer der letzten Linkslenker langsam aus der Halle.
Der Motor lief.
Der V6 brummte leise vor sich hin.
Ein Arbeiter blieb vielleicht einen Augenblick stehen und sah ihm nach.
Dann verschwand der Capri durch das Werkstor.
Draußen wartete der November.
Nasse Straßen.
Grauer Himmel.
Und eine Welt, die sich langsam veränderte.
Der Capri fuhr davon – hinein in eine Zukunft, in der er eigentlich keinen Platz mehr hatte.
Aber genau darin lag seine besondere Geschichte.
Denn manche Autos werden gebaut, um irgendwann vergessen zu werden.
Der Capri wurde gebaut, um in Erinnerung zu bleiben.
Und während der letzte europäische Linkslenker seiner Zeit entgegenfuhr, ahnte noch niemand, dass Menschen Jahrzehnte später wieder nach genau diesen Autos suchen würden.
Sie würden sie restaurieren.
Sie würden ihre Motoren wieder zum Leben erwecken.
Und wenn eines Tages wieder ein alter V6 zum ersten Mal seit Jahren anspringt, wird man verstehen, warum der Abschied im November 1984 nicht wirklich das Ende war.
Es war nur der Moment, in dem der Capri begann, zur Legende zu werden.




Geschichte
Ford Capri MK1A
RS 2600 Rennsport



Der Ford Capri Mk1 2600 RS – Der König der Rennstrecke
Als Ford Ende der 1960er Jahre den Capri vorstellte, lautete der Werbeslogan: „Das Auto, das Sie sich immer gewünscht haben.“ Doch schon bald sollte der Capri mehr sein als ein sportliches Coupé für die Straße. Mit dem Capri RS 2600 begann eine Erfolgsgeschichte, die ihn zu einer Motorsport-Legende machte.
1970 entwickelte die Ford-Rennsportabteilung unter der Leitung von Jochen Neerpasch den RS 2600 als Homologationsmodell für den Tourenwagensport. Unter der langen Motorhaube arbeitete ein 2,6-Liter-V6 mit mechanischer Kugelfischer-Einspritzung. Offiziell leistete der Motor 150 PS, tatsächlich erreichten viele Fahrzeuge deutlich mehr. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von rund 200 km/h gehörte der RS 2600 zu den schnellsten deutschen Serienfahrzeugen seiner Zeit.
Für die Rennstrecke entstand eine kompromisslose Version. Gewicht wurde zum Feind erklärt: Türen, Motorhaube und Heckklappe bestanden aus Kunststoff, Seitenscheiben aus Plexiglas, unnötige Ausstattung flog hinaus. Die ersten rund 50 Leichtbauwagen dienten der Homologation und wogen nur etwa 900 Kilogramm. Damit war die Grundlage für den späteren Renn-Erfolg geschaffen.
Auf der Strecke entwickelte sich der Capri RS 2600 schnell zum Schrecken der Konkurrenz. Die Rennmotoren wurden auf bis zu drei Liter Hubraum erweitert und leisteten zunächst etwa 260 PS, später sogar über 300 PS. Der Capri kämpfte auf Augenhöhe mit BMW und Porsche und gewann zahlreiche Rennen der Tourenwagen-Europameisterschaft. Fahrer wie Niki Lauda, Jochen Mass, Dieter Glemser und Jochen Neerpasch saßen am Steuer der Werkswagen und machten den Capri zum Publikumsliebling.
Seinen größten Triumph feierte der RS 2600 1971 und 1972, als Ford die Tourenwagen-Europameisterschaft dominierte. Der bullige V6-Sound, die ausgestellten Kotflügel und die aggressive Straßenlage machten den Capri zu einem Symbol der goldenen Ära des Tourenwagensports. Er bewies eindrucksvoll, dass ein vergleichsweise erschwingliches Coupé den etablierten Sportwagen Paroli bieten konnte.
Bis Ende 1973 wurden insgesamt etwas mehr als 3.500 RS-2600-Straßenfahrzeuge gebaut. Sie dienten nicht nur als sportliche Straßenautos, sondern vor allem als Basis für die erfolgreichen Rennversionen. Heute gehören originale RS 2600 zu den begehrtesten klassischen Ford-Modellen überhaupt und erzielen auf Auktionen hohe Preise.
Der Ford Capri Mk1 2600 RS ist bis heute weit mehr als nur ein Oldtimer. Er steht für eine Zeit, in der Mut, Ingenieurskunst und Rennsport eng miteinander verbunden waren. Sein markanter Auftritt, der unverwechselbare Klang des V6 und seine Erfolge auf Europas Rennstrecken haben ihn zu einer unvergessenen Ikone des Motorsports gemacht.
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